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| FK Hansa Wittstock 1919 e.V. |
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29. Spieltag - Samstag, den 06.06.2009
| FK Hansa Wittstock vs. Lindower SV Grün-Weiß |
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| FK Hansa Wittstock 1919:Felix Strothenk, Benny Deutschmann, Nico Grahlmann, Oliver Drott, Marcel Bock, Jochen Meier, Silvio Braun (Denny Krull), Stefan Wolter, Oliver Gießel, Christian Backhaus, Thomas Stintmann |
| Lindower SV Grün-Weiß: Tim Neumann, Mike Tröger, Robert Hinkelmann, Rene Nettelbeck, Nico Adermann, Ricky Hellmann (31. Thomas Lange), Christian Mathwig, Martin Wiese, Sven Laschio (60. Marco Krüger), Daniel Behnke, Rene Schönfeldt |
| Tore: 0:1 Rene Schönfeldt (25.); 1:1 Stefan Wolter (37.); 2:1 Jochen Meier (41.); 3:1 Oliver Gießel (44.); 3:2 Martin Wiese (66.); 3:3 Martin Wiese (80.); 4:3 Oliver Gießel (88.); 5:3 Stefan Wolter (90.) |
| Schiedsrichter: Michael Path (Perleberg) |
| Zuschauer: 75 |
| Gelbe Karte: Benny Deutschmann, Oliver Drott, Oliver Gießel, Christian Backhaus / Christian Mathwig, Sven Laschio |
| Vergebener Elfmeter: Stefan Wolter (Foulelfmeter, 3.) / - |
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| Mit halber Kraft zum Sieg von Mario Warminski (Ruppiner Anzeiger) |
| Hansa Wittstock - Lindower SV Grün Weiß 5:3 (3:1) |
Wittstock. Eine mittelmäßige Leistung reichte den Landesklassen-Fußballern von Hansa Wittstock zum Erfolg im Ruppiner Derby gegen den Linder SV Grün-Weiß. Am Ende hieß es 5:3 für die Elf von Trainer Jörg Lutter. Der Gastgeber übernahm das Spiel und hatte bereits nach zwei Minuten die Chance zur Führung. Nach einem Foulspiel an Torjäger Stefan Wolter trat dieser selbst an. Doch Keeper Tim Neumann, der beste Lindower an diesem Tag, bewahrte sein Team vor dem Rückstand. Hansas Co-Trainer Thomas Engel ärgerte sich über die oft zu "lässige Spielweise" seiner Akteure. Dies wurde druch Rene Schönfeldt bestraft, der von der Strafraumgrenze zur Führung einschob (25.). Das war der Weckruf für die Heimelf gewesen. Denn Hansa erhöhte kurz das Tempo und zog noch vor dem Seitenwechsel auf 3:1 davon. Erst schob Wolter nach Freistoß von Silvio Braun zum Ausgleich (37.) ein, ehe Wolter auf Jochen Meier auflegte, der zum 2:1 per Direktabnahme traf (41.). Nur drei Minuten später erhöhte Oliver Gießel nach Pass von Braun aus halblinker Position zum 3:1. Nach der Pause spielte Hansa weiter mit angezogener Handbremse. "Dennoch waren sie uns deutlich überlegen", erkannte auch Lindows Trainer Marko Krüger. "Ich denke, wenn sie richtig angezogen hätten, wäre es noch deutlicher geworden." Die Heimelf hatte genügend Möglichkeiten, doch Hansa legte den Ball in aussichtreicher Position immer wieder quer, anstatt den Abschluss zu suchen. "Chancen waren genügend da", so Engel. Doch die Lässigkeiten von Braun, Wolter, Gießel oder auch Marcel Bock ließen die Lindower hoffen. Während Hansa reihenweise hundertprozentige Möglichkeiten vergab, machten es die Grün-Weißen besser. Erst staubte Martin Wiese nach einem Eckball ab und köpfte zum 2:3 (66.) ein, ehe er sich zehn Minuten vor dem Ende durchsetzte und zum 3:3 traf. Hansa wollte unbedingt den Dreier, zog kurz vor dem Ende nochmals an und kam durch Gießel nach Pass von Wolter (88.) zum 4:3. Dann legte Gießel für Wolter zum 5:3 )90.) quer. Nach dem Abpfiff ägerte sich Lindows Trainer Krüger über die verschenkten Punkte. Vor allem der Treffer zum 4:3 brachte ihn auf die Palme. "Da brauchen wir den Ball einfach nur ins Aus schießen." Wolter sprintete dazwischen und legte für Gießel quer. "Das sind solche Fehler, die sich so durch die Saison ziehen", ärgerte sich Krüger noch Minuten nach dem Spiel. |
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Der Lindower SV ging entgegen aller Erwartungen in der 25. Minute durch Schönfeld in Führung, stellte dann aber das Fußballspielen gänzlich ein. Das brachte die Hanseatische Offensive in Stellung, die bereits in den ersten Minuten zwei große Möglichkeiten hatte. Tim Neumann im Lindower Tor war allerdings auf dem Posten. Die drei Wittstocker Treffer (37., 41, 44.) vor der Pause konnte er allerdings nicht verhindern. Nach dem Wechsel kämpfte sich Lindow wieder heran. Schönfeld traf zum Anschluß (46.), Martin Wiese glich in der 80. Minute aus. „Wir waren schon tot und sind ins Spiel zurückgekommen“, sagte Trainer Marko Krüger. Was dann kam, gefiel ihm überhaupt nicht. Seine Mannschaft ließ sich von Wittstock erneut beeindrucken, setzte nicht das um, was Krüger als Anweisung vom Spielfeldrand gab: „Der Punkt sollte reichen. Aber was war, wir haben weiter aufgemacht.“ Kein Problem für Hansa, in der 88. und 90. Minute den Sieg klarzumachen. |
| bed |
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